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Festival Tickets sind (leider) auch auf dem Schwarzmarkt zu finden
Von den hohen Preisen verdienen die Anbieter der Zweitmarktbörsen: Für die Abwicklung des Verkaufs werden prozentual nach dem Verkaufspreis Gebühren berechnet, die teilweise einen Aufschlag von bis zu 25% bedeuten. Käufer und Verkäufer lernen sich dabei nicht kennen sondern bleiben anonym. Dieses Geschäftsmodell ist zwar gemäß einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich legal, solange die Börsen nicht selbst verkaufen. Dennoch bewegen sie sich in einer rechtlichen Grauzone, denn viele Veranstalter von Konzerten, Festivals und dergleichen verbieten in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen den Weiterverkauf. Ein weiterer Nachteil der Zweitmarktbörsen: Das normalerweise bei Internetkäufen bestehende Widerrufsrecht von 14 Tagen gilt bei Eintrittskarten grundsätzlich nicht. Das heißt, dass einmal bestellte Karten in jedem Fall abgenommen werden müssen. Insgesamt ist also beim Kartenkauf in Zweitmarktbörsen damit zu rechnen, dass der Ticketpreis deutlich über dem normalen Niveau liegen wird: Das Geschäft mit Schwarzmarktkarten wird auf dem Rücken der Fans gemacht. Um dieses zu vermeiden sollte man sich besser rechtzeitig über die nächsten Festivals informieren – zum Beispiel auf festivalticker.de – und dann auch gleich Karten sichern. Das ist unter anderem auch bei festivalhopper.de möglich. Ist das gewünschte Festival trotz allem schon ausverkauft, kann man es unter eventim.de noch versuchen: Hier werden Tickets, Konzertkarten und Eintrittskarten für über 140.000 Events jährlich verkauft. Quelle: wdr.deBild: Jakub Szestowicki (Flickr)
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